Die Kober

Die Koberbachtalsperre bietet eine Vielzahl an Sport- und Erholungsmöglichkeiten. Ob organisiert in Vereinen oder individuell, für jede Jahreszeit und für jeden ist etwas dabei. Freizeitsport (Baden, Segeln und Tauchen) ist am Stausee möglich. Der Stausee ist ein offizielles Badegewässer.

Heute dient sie dem Hochwasserschutz und der Erholung. An der Talsperre befindet sich ein gepflegtes Strandbad (gebührenpflichtig) mit Wasserrutsche, großer Liegewiese mit Strandkörben und Bootsausleihstation sowie Autokino, Gaststätten und ein Campingplatz unmittelbarer Nähe. Verschiedene Wassersportaktivitäten wie Baden, Tauchen, Angeln und Segeln sind möglich. Zu einem alljährlichen Höhepunkt hat sich der seit 2010 ausgetragene Koberbach-Triathlon etabliert.

Der Interessenverband Koberbachtalsperre e.V. ist eine Fördergemeinschaft für alle Projekte im und um das Naherholungsgebiet der Koberbachtalsperre. Unser Kernziel ist die gesamtheitliche Entwicklung der Kober-Region. Wir begleiten außerdem noch die Antragstellung bei verschiedenen Förderprogrammen.

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Historisches

Koberbachtalsperre / Baustelle 1929
Der Fabrikant Guido Wolf aus Neukirchen gründete 1925 eine Aktiengesellschaft, um eine Talsperre im Kobertal für eine bessere Brauchwasserversorgung der Crimmitschauer Textilindustrie zu schaffen. Nach zwölfjähriger Vorbereitung wurde im Frühjahr 1926 mit dem Bau begonnen. Der dazu nötige Grunderwerb erstreckte sich auf ca. 69 ha in den Fluren der Gemeinden Langenhessen und Niederalbertsdorf (vormals Kleinbernsdorf). Dazu musste auch die Talstraße von Kleinbernsdorf nach Langenhessen auf einer Länge von rund 3 km verlegt werden.

Die Baukosten in Höhe von 4,2 Millionen Mark wurden durch den Verkauf von Aktien und durch die produktive Erwerbslosenfürsorge erbracht. Nach nur dreijähriger Bauzeit wurde die Talsperre im Oktober 1929 in Betrieb genommen. Nach Liquidierung der Talsperren-Aktiengesellschaft Crimmitschau 1953 ging die Talsperre Koberbach als Volkseigentum in staatliche Verwaltung über. (Quelle: Wikipedia)

Dieses Foto wurde uns von Frau Marina Nickl zugesandt: Sie schrieb dazu: „Das Kind ist meine Mutter Gertraute Pösiger, an der Hand von ihren Eltern Alfred und Dora Pösiger aus Langenhessen.“ Das Foto stammt aus dem Jahr 1928.

Das Bauwerk

Der Staudamm der Talsperre Koberbach ist ein Erdschüttdamm mit einer geneigten Innendichtung aus Lehm. Das gestaute Gewässer ist der Koberbach, ein Nebenfluss der Pleiße, und der Erdbach. Das Sperrenbauwerk war der erste moderne Erdschüttdamm Deutschlands.